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Eine Rettungshundestaffel ist kein "Schönwetterverein". Wer nicht bereit ist, bei Kälte, Schnee, Regen, Hitze oder auch mal bis tief in die Nacht hinein mit den anderen Hundeführern und Hunden zu trainieren, wird auch im Einsatzfall diesen Anforderungen nicht standhalten können. Körperliche Fitness ist Grundvoraussetzung, um die Strapazen in teilweise unwegsamen Gebieten über einige Stunden Einsatzzeit bewältigen zu können.
Der enorme Zeitaufwand bezieht sich nicht nur ausschliesslich auf die ständig fortlaufende Ausbildung, sondern zusätzlich auf die möglichen Einsatzalarmierungen zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Spontane Hilfeleistung unter Zurückstellung eigener, privater Bedürfnisse ist eine Selbstverständlichkeit. Für den Vermissten zählt jede Minute und jeder Hund.
Ein Rettungshundeführer muss psychisch enorm belastbar sein. Jeder Einsatz stellt einen gewissen Stressfaktor dar, niemand weiß, was ihn letztendlich erwartet. Jeder muss sich bewusst sein, dass er derjenige sein kann, der mit seinem Hund den Vermissten schwer verletzt oder im schlimmsten Fall auch tot auffinden kann. Die Emotionen der oft anwesenden Angehörigen gilt es dabei ebenfalls zu berücksichtigen!
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